Biologisch abbaubare Kunststoffe werden als potenzielle Lösung für die Probleme der Abfallwirtschaft immer beliebter. Aber sind sie der einzige Weg zur Nachhaltigkeit? Eine vom WWF durchgeführte Studie (Word Wide Fund For Nature) zeigen, dass In den letzten 65 Jahren ist die Kunststoffproduktion von 2 Millionen auf bis zu 348 Millionen Tonnen gestiegen. In der Zwischenzeit können die Recyclingsysteme... einfach nicht mithalten. Obwohl die offizielle Recyclingquote in unserem Land zwischen 27 und knapp über 30 Prozent liegt, ist das tatsächliche Niveau laut einem Branchenbericht der Zeitschrift Überprüfung von Kunststoffen In Anbetracht dieser Unterschiede stellen sich drei Fragen:
Könnten biologisch abbaubare Kunststoffe der Schlüssel zur Lösung dieses globalen Problems sein?
Erfüllen sie wirklich die Erwartungen in Bezug auf die Produktion und die geschäftlichen Anforderungen?
Und schließlich:
Wie sieht es mit der Haltbarkeit dieser Materialien aus und in welchen Branchen werden sie am häufigsten eingesetzt?
Was sind biologisch abbaubare Kunststoffe?
Die berüchtigten Kunststoffe bestehen aus Polymeren wie Polyethylen und Polypropylen. Es gibt jedoch eine besondere Gruppe von Polymeren, die Folgendes umfasst biologisch abbaubare Polymere. Diese Art von Kunststoffen wird aus Biopolymeren oder natürlichen Inhaltsstoffen wie Stärke und Zellulose hergestellt und ist daher weniger umweltschädlich als herkömmliche Kunststoffe, die auf petrochemischen Stoffen basieren.
Was bedeutet es, dass etwas biologisch abbaubar ist?
Biologisch abbaubare Kunststoffe sind Materialien, die auf natürliche Weise von Mikroorganismen abgebaut werden. Wir alle kennen das Sprichwort, dass in der Natur stirbt nichtsund der Prozess des biologischen Abbaus besteht in der Umwandlung biologisch abbaubarer Polymere in sichere und wesentlich umweltfreundlichere Kunststoffe. Am biologischen Abbau sind u. a. Bakterien und Pilze beteiligt, die Rohstoffe umwandeln:
- Kohlendioxid;
- Wasser;
- Biomasse.
Biologisch abbaubare Kunststoffe - Anwendungen
Biologisch abbaubare Kunststoffe werden bei der Herstellung von kommunalen Abfallsäcken, Lebensmittelverpackungen und medizinischen Produkten verwendet. Ihre Herstellung ist jedoch teurer als die herkömmlicher Kunststoffe, was ein großes Hindernis für ihren breiteren Einsatz darstellt. Außerdem ist ihr Abbau in verschiedenen Umgebungen nicht immer so effizient, wie es die Forschung nahelegt. Eine Studie eines Teams der Universität Plymouth hat nun ergeben, dass biologisch abbaubare Tüten auch nach drei Jahren in verschiedenen Umgebungen noch große Einkäufe aufnehmen können, was ein Licht auf ihre Haltbarkeit wirft. Die kompostierbaren Tüten verschwanden innerhalb von drei Monaten im Meerwasser, waren aber nach 27 Monaten noch im Boden vorhanden. Dies deutet darauf hin, dass die biologische Zersetzung nicht immer so effektiv ist wie angenommen.
Biologisch abbaubare Kunststoffe in einem geschäftlichen Kontext
Für die Unternehmen stellt sich natürlich die Frage der Wahl zwischen biologisch abbaubaren und herkömmlichen Materialien Kunststoffe ist nicht auf Umweltaspekte beschränkt. Nachhaltigkeit, Produktionskosten und Wiederverwertbarkeit sind Schlüsselfaktoren, die Unternehmensentscheidungen beeinflussen. Herkömmliche Kunststoffe sind zwar weniger umweltfreundlich, aber oft wirtschaftlicher und leichter zu recyceln, was für viele industrielle Anwendungen eine praktischere Lösung darstellen kann. Biologisch abbaubare Kunststoffe sind zwar theoretisch aus ökologischer Sicht ideal, erfüllen aber nicht immer die Erwartungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Produktionskosten. Sie werden besonders in Branchen geschätzt, die eine kurzfristige Verwendung von Materialien erfordern, wie z. B. bei Einwegverpackungen und medizinischen Produkten. In Unternehmen, in denen die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit von Materialien entscheidend sind, haben herkömmliche Kunststoffe immer noch Vorrang vor biologisch abbaubaren.
Es geht um Recycling und die Idee Null-Abfall ist der Schlüssel
Angesichts der niedrigen (realen) Recyclingquoten wird der Besitz einer eigenen Kunststoffverarbeitungsanlage zu einem wichtigen Thema. W Geo-Globus Wir sind uns dieser Situation sehr bewusst, weshalb unser Maschinenpark mit fortschrittlichen Kunststoffmühlen und eigenen Recyclinglinien ausgestattet ist, die es uns ermöglichen, Produktionsabfälle zu verarbeiten und effizienter zu produzieren. All diese Aktivitäten sind Teil des Konzepts von Null-Abfallwo Abfälle in der Produktion wiederverwendet werden, sowohl intern als auch von externen Kunden.
Kunststoffe werden trotz ihrer Langlebigkeit und Funktionalität aufgrund der mit ihrer Verarbeitung verbundenen Probleme immer noch negativ gesehen. Doch dank der Möglichkeiten der Formationen und Wiederaufbereitung kann Kunststoff effizient und verantwortungsvoll genutzt werden. Dies steht im Gegensatz zu Lösungen wie Verpackungen aus heterogenen Materialien (z. B. Papiertüten mit inneren Kunststoffelementen), die paradoxerweise schwieriger zu recyceln sein können, obwohl sie oft eine bessere PR haben und nicht immer umweltfreundlicher sind.
Aus unternehmerischer Sicht ist es daher von entscheidender Bedeutung zu wissen, wie Kunststoffe am besten eingesetzt werden können, um ihre Nachhaltigkeit zu maximieren und die Abfallmenge zu minimieren. Dieser Ansatz ist sicherlich sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch vorteilhaft.
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